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03.12.2017

Gedanken und Anregungen zum Tag der Wertschätzung am 3. Dezember 2017

Zu jedem Tag der Wertschätzung nehmen wir uns einen Aspekt der Wertschätzung vor und geben dazu kleine Gedankenanregungen.

Diesmal beschäftigen wir uns mit dem Thema Haltung.

Wertschätzung ist...

Wertschätzung ist…
…Haltung zu zeigen.

Wir alle wünschen uns Wertschätzung. Häufig ist die erste spontane Reaktion auf die Frage, welche Rolle Wertschätzung im Leben spiele: „Eine große! Und ich bekomme davon viel zu wenig. Kaum jemand ist heute noch wertschätzend.“

Gleichzeitig empfindet sich die meisten von uns als wertschätzend. Woher kommt diese Diskrepanz? Warum kommt unsere Wertschätzung bei den anderen nicht an?

Ein möglicher Grund dafür ist, dass wir Wertschätzung in ganz unterschiedlicher Form zum Ausdruck bringen. Wir sprechen unterschiedliche „Sprachen der Wertschätzung“. Wenn mein Gegenüber nun meine präferierte „Sprache“ nicht spricht,  kann er die Wertschätzung darin oft auch nicht verstehen oder wahrnehmen. Außerdem nehmen wir uns in der Hektik des Alltags häufig keine Zeit, Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Wir fühlen sie zwar in uns und empfinden uns damit auch als wertschätzend, aber wir zeigen sie „einfach nur“ nicht.

Wie also können wir Wertschätzung leben?

Damit befassen wir uns zum Tag der Wertschätzung im Dezember. Wir werden den Fokus dabei auf UNS richten. Denn so verständlich es ist, dass wir uns für uns selbst Wertschätzung wünschen, so wenig können wir sie von anderen erwarten. Wir können immer nur bei uns anfangen.

 

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Gedankenspiel

Gedankenspiel: Wie können wir Wertschätzung leben und zum Ausdruck bringen?

Wir haben einmal sieben Elemente zusammengestellt, die die innere Haltung stärken. Als kleine Eselsbrücke: Die Anfangsbuchstaben ergeben das Wort HALTUNG.

- Hinhören, empathisch kommunizieren
Hören wir hin, wenn andere etwas sagen? Wenden wir uns einander zu? Können wir anderen „aus der Seele sprechen“?

- Achtsam und aufmerksam sein
Wie achtsam und aufmerksam sind wir im Gespräch und im Tun gegenüber den unterschiedlichen Bedürfnissen und Ängsten? Geben wir Raum für Emotionen?

- Loslassen von Verurteilung und Bewertung
Trauen wir uns, unsere Gedanken, Fragen, Bedenken einander mitzuteilen, ohne uns dabei schlecht zu fühlen? Können wir das, was andere sagen, annehmen ohne Wertung, auch wenn wir anderer Meinung sind?

- Transparent, klar und integer handeln
Haben wir für uns Werte und Leitlinien formuliert? Handeln wir dementsprechend – untereinander und gegenüber Kunden und Geschäftspartnern? Wo passen wir uns an, um gemocht zu werden bzw. Konflikten auszuweichen?

- Unbehagen nutzen
Geben wir uns gegenseitig wachstumsorientiertes Feedback und heißen wir dabei Unbehagen als Indikator für Entwicklungsmöglichkeiten willkommen? Thematisieren wir seine Bedeutung und sein Potenzial explizit?

- Nahbarkeit, Verletzlichkeit zulassen
Öffnen wir Raum für Begegnung? Trauen wir uns, uns einander so zu zeigen, wie wir sind? Können wir über Ängste und Sorgen sprechen?

- Großmut und Wohlwollen üben, sich innerlich mit anderen Menschen verbinden
Fühlen wir uns einander verbunden, ohne uns anpassen zu müssen? Begegnen wir uns einander mit Wohlwollen und gehen davon aus, dass jede/r das Bestmögliche versucht?

 

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Kleine Zeichen der Wertschätzung

Wie können wir uns darin stärken, eine wertschätzende Haltung einzunehmen? Indem wir uns regelmäßig darin üben und uns an die Grundpfeiler der Wertschätzung erinnern: Hinhören, Achtsamkeit, Transparenz und Klarheit, Unbehagen und Loslassen von Bewertung als Wachstumschance, Nahbarkeit, Großmut und Wohlwollen.

Unsere Karte möchte Sie daran erinnern. Geben Sie sie gerne auch an Kolleg(inn)en weiter oder stellen Sie sie im Gemeinschaftszimmer auf.

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