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Motto

Tag der Wertschätzung am 3. April 2015 zum Thema Aufrichtigkeit: 

„Du kannst dich auf mich verlassen."

 

Natürlich. Rein. Unverfälscht. Echt. Unverdorben. Aufrichtig.
All diese Begriffe deckt das lateinische Wort „sincerus“ ab. Fügt man diese Begriffe zu einem Ganzen zusammen, erhält man die Bedeutung von Aufrichtigkeit. Anderen wie sich selbst gegenüber aufrichtig zu sein, bedeutet, die eigenen Gedanken so darzustellen, wie sie eben sind. Ohne dabei Hintergedanken und versteckte Absichten zu hegen. Aufrichtigkeit bedeutet auf der anderen Seite jedoch auch, dem Gegenüber die Gefühle und Überzeugungen nicht einfach entgegenzuschleudern. Vielmehr zeichnet sie sich dadurch aus, sich in den Anderen hineinversetzen zu können und ihn oder sie mit Wertschätzung zu erreichen.

Praxistipps

Aufrichtigkeit üben

Gerade gegenüber Kollegen und Vorgesetzen tun wir uns manchmal schwer, zu sagen, was wir wirklich denken. Damit uns das in Zukunft leichter fällt, haben wir auch diesen Monat wieder eine Ideensammlung mit allerlei Anregungen und Praxisübungen zusammengestellt.

Die Ideensammlung mit Praxistipps als PDF-Datei öffnen

Herzlichen Dank an unseren Experten Josef Beil und Sarah Scheurer-Kumbier von JANUS für den Input und die Ideen! : )

Postkarte

Wertschätzung weitergeben

Wertschätzend miteinander umzugehen bedeutet nicht, zu allem nur noch „Ja“ und „Amen“ zu sagen. Stattdessen ist vielmehr wichtig, aufrichtig zueinander zu sein und auch konstruktive Kritik äußern zu können. Denn nur so können die anderen wissen: auf Ihr Wort ist Verlass! Denn wenn Sie etwas sagen, dann meinen Sie es auch so.

Um Ihren Mitmenschen dies zu versichern, haben wir im April eine Postkarte mit dem Motto „Du kannst dich auf mich verlassen.“ für Sie gestaltet.

Online-Bestellformular Postkarten

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Geschichte

Eines Tages schritt die Aufrichtigkeit durch die Welt und war sehr stolz auf sich: „Was bin ich doch für eine beneidenswerte Person. Ich unterscheide zwischen gut und schlecht, ich mache niemandem etwas vor!“

Da begegnete die Aufrichtigkeit der Lüge. Sie war gekleidet in schillernden Gewändern und ihr folgten mehrere Personen. Mit Ekel und Entrüstung wandte sich die Aufrichtigkeit ab. Die Lüge ging süßlich lächelnd weiter. Die Letzten ihres Gefolges aber, ein kleines, schwächliches Volk mit Kindergesichtchen, schlichen demütig und schüchtern vorbei und neigten sich bis zur Erde vor der Aufrichtigkeit.

„Wer seid ihr denn?”, fragte sie.
Eines nach dem anderen antwortete: „Ich bin die Lüge aus Rücksicht.”
„Ich bin die Lüge aus Pietät.”
„Ich bin die Lüge aus Barmherzigkeit.”
„Ich bin die Lüge aus Liebe”, sprach die vierte.
„Und diese Kleinsten von uns sind das Schweigen aus Höflichkeit, das Schweigen aus Respekt und das Schweigen aus Mitleid.”

Da schämte sich die Aufrichtigkeit und plötzlich kam sie sich doch etwas plump und brutal vor.

-Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830 – 1916
gefunden auf:  http://www.zeitblueten.com/news/luege/

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Wertschätzung in die Welt tragen.

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