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Anregung

Anregung zum Tag der Wertschätzung:
Die innere Kraft aktivieren

Stärke. Innere Kraft. Eisernen Willen. Entschlossenheit. All das wünschen wir uns, um unsere Ziele umzusetzen. Wir möchten ein Projekt rechtzeitig abschließen. Jeden Morgen joggen gehen. Abnehmen. All die interessanten Zeitschriften und Bücher lesen. Und machen dann… nichts. Oder zumindest nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Sondern das, was und wie wir es immer tun.

Zum heutigen Tag der Wertschätzung wollen wir eine Anregung geben, wie wir unsere innere Kraft aktivieren können. Denn auch DAS ist eine Form der Wertschätzung: Achtsamer Umgang mit der eigenen Zeit und Energie. Und mit den Ressourcen anderer Menschen.

Zu dieser Anregung hat uns übrigens die amerikanische Rednerin Mel Robbins inspiriert (s. Video-Tipps).

Energie aktivieren

Ich würde ja gerne wollen. Aber ich kann nicht…

Was blockiert uns?
Wie können wir diese Blockade umgehen?

Unser Hirn hat einen bevorzugten Modus: den des Autopiloten. In diesem Modus verbraucht es am wenigsten Energie. Und grundsätzlich möchte unser Hirn IMMER möglichst wenig Energie verbrauchen. Die morgendliche Routine daheim, die Fahrt zur Arbeit, der Tag im Büro: Dies läuft häufig sehr ähnlich ab und so geht unser Hirn, wann immer es geht, auf den Modus „Autopilot“. Meist, ohne dass wir das merken.

Eine herausfordernde Aufgabe steht an? Unser Hirn ist sehr geschickt darin, unsere Aufmerksamkeit (und den damit verbundenen Mehraufwand an Energie) abzuwenden und unseren Blick auf andere, leichtere Tätigkeiten auszurichten. Und ruckzuck ist der Tag vorbei, wir waren die ganze Zeit irgendwie beschäftigt, aber haben nicht das gemacht, was wir eigentlich wollten, was eigentlich wichtig war…

Obwohl wir wissen, was zu tun ist, und wir auch wissen, WARUM wir es tun sollten, tun wir es nicht...

Wie überwinden wir diese Schwerfälligkeit unseres Hirns?
Indem wir das Hirn aus dem Automodus holen. Und das tun wir durch etwas, das „ungewöhnlich“ ist, uns rausholt aus unseren Mustern, aus unserer Komfortzone, sodass das Hirn umschalten MUSS. Und wir dann diese „Überraschung“ nutzen, um Aktivierungsenergie zu entwickeln.
Dazu müssen Sie sich allerdings einmal kurz ZWINGEN. Sie werden es nicht WOLLEN.
Indem wir etwas tun, das „ungewöhnlich“ ist. Das uns rausholt aus unseren Mustern, aus unserer Komfortzone, sodass das Hirn umschalten MUSS. Und wir dann diese „Überraschung“ nutzen, um Aktivierungsenergie zu entwickeln. Dazu müssen Sie sich allerdings einmal kurz ZWINGEN. Sie werden es nicht WOLLEN.

Und Sie müssen dann SOFORT handeln, innerhalb von 3 Sekunden. Sonst verpufft die Energie.

Energie nutzen

Unsere Übung für Sie:
Sofort aufstehen. Kalt duschen. Und los!

Beginnen Sie den Tag direkt mit einem „Nein“ zum Autopiloten:
Stellen Sie den Wecker so, dass er Sie 10 Minuten früher als sonst weckt.
Sobald er schellt, schalten Sie ihn aus und stehen sofort auf. Sofort. SOFORT. Nicht noch einmal dösen oder umdrehen, sondern: aufstehen. KEINE E-Mails checken, keine Social Media, keine internen Nachrichten. Handy bleibt unbeachtet. Aufstehen!
Im ersten Moment ist’s  gruselig. Aber sobald Sie stehen, folgt das gute Gefühl. Yeah, ich habe es geschafft!
Und gehen Sie gerne noch einen Schritt weiter:
Drehen Sie beim Duschen zu Beginn und zum Abschluss das kalte Wasser auf. Ein paar Sekunden reichen schon. Machen Sie es, durchbrechen Sie das Muster!

Ja, das ist hart. Doch genau diese Aktivierungsenergie, diese aktive Überwindung schaltet Ihr Hirn auf „Alarmbereitschaft“. Und das gibt Energie und treibt uns raus aus dem Autopiloten, aus der Trägheit, aus der Komfortzone. Und diese Erfahrung nutzen Sie dann auch für andere Momente: Wann immer Sie raus wollen aus dem inneren Autopiloten, holen Sie sich das Bild in Erinnerung, wie Sie unter die kalte Dusche treten. Und los! 

Die 3-Sekunden-Regel*:
Zählen Sie von 3 langsam und konzentriert rückwärts Und dann legen Sie los. Sofort. Also: drei, zwei, eins. Auf geht‘s!
Nicht erst nachdenken oder zögern, sonst ist die Energie weg. SOFORT loslegen mit dem, was Sie wirklich machen wollen.

Energie nutzen
Diese erste Aktivierungsenergie treibt uns also raus aus dem Autopiloten. Jetzt heißt es: ran an die Arbeit!
Wenn Sie sie zeitlich flexibel einteilen können: Planen Sie künftig für den Morgen keine Meetings, keine Telefonate, keine Abstimmungen ein. Nehmen Sie erst einmal jene Aufgaben in Angriff, die außerhalb der Routine liegen. Solche, für die Sie Energie aufwenden müssen. Nur Sie und das, was wirklich wichtig ist. 2-3 Stunden lang.
Danach kann alles andere kommen.

Stimmen Sie sich dazu auch gerne mit den Kolleg(inn)en ab. Vereinbaren Sie beispielsweise, dass bis 11 Uhr Ruhearbeitszeit ist und jede/r sich auf seine strategischen Themen konzentriert. Und Besprechungen immer erst danach stattfinden.

Immer wieder wachrütteln
Streuen Sie im Verlauf des Tages immer wieder Wachrüttler ein. Lassen Sie sich zum Beispiel immer zu Beginn einer vollen Stunde von Ihrem Smartphone kurz anpiepsen. Und dann: tief durchatmen, von 3 langsam rückwärts zählen, das, was für den Tag wichtig ist, vor Augen führen. Sortieren. Und weiterarbeiten.

DAS ist nämlich auch eine Form der Wertschätzung – Wertschätzung von Zeit und Energie und Ressourcen. Seiner eigenen und der der anderen.


PS: Sie hatten sich vorgenommen, noch ins Training zu gehen, sind aber gerade soooo erschöpft? Holen Sie sich die Energie vom schwungvollen Aufstehen am Morgen wieder in Erinnerung. 3, 2, 1. Tasche gepackt und los! : )


Anregung zum Tag der Wertschätzung als Download

hearty-Card

Kleine Zeichen der Wertschätzung: Die innere Kraft aktivieren.

Schnell möchte unser Hirn auf Autopilot schalten. Dann fällt es uns schwer, Neues in Angriff zu nehmen und unsere innewohnende Kraft zu nutzen. Unser Tipp: Denken Sie einfach an die Energie, die Sie in besonderen Situationen hatten. Zum Beispiel, als Sie morgens SOFORT aufstanden und kalt duschten.  Oder einen schwierigen Anruf erfolgreich absolvierten. Oder…

Unsere Karte möchte Sie daran erinnern.

Geben Sie die Karte gerne auch an Kolleg(inn)en weiter oder stellen Sie sie im Gemeinschaftszimmer auf.


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Video

Video-Empfehlungen

 

* Die Anregung zur 3-Sek.-Regel haben wir übrigens von der amerikanischen Rednerin Mel Robbins. Sie zählt allerdings von 5 rückwärts. Das hat sich für uns zu lang angefühlt, wir finden es mit 3 besser. Deshalb heißt es bei uns die 3-Sekunden-Regel. 

Und hier ein Beitrag von Mel Robbins dazu:

The Secret to Self-Motivation

 

Und hier noch ein anregender TED-Talk von Mel Robbins.

How to stop screwing yourself over.

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