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JA sagen!

Wozu musst du JA sagen?

Hin und wieder wären wir gerne anders. Ein bisschen ordentlicher. Entspannter. Engagierter. Fröhlicher. Gewissenhafter. Wilder. Mutiger. Ruhiger… 
Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Wie viele Neujahrsvorhaben gingen schon in diese Richtung!

Wenn wir nur wirklich wollen, können wir nahezu alles erreichen, ist das Mantra. Ja. Und auch: nein. Oder besser gesagt: Wir könnten vielleicht. Aber wäre das auch sinnvoll? Und wie hoch wäre der Preis? Was verlören wir dabei möglicherweise?

Vielleicht ist die größere Kunst, den Unterschied zu erkennen. Zwischen dem, was ich tatsächlich ändern sollte, weil es mir dann besser geht. Und dem, was ich akzeptieren, mehr noch: in einem positiveren Licht sehen könnte, weil es auch eine Ressource birgt. Eine Ressource, die ich bisher nicht genügend wertschätze.

Anders gefragt: Zu was muss ich JA sagen, um es vollumfänglich nutzen zu können?

Eine kleine Geschichte

„Ich muss schneller werden!“

Ich möchte euch von einem Freund erzählen. Er hadert manchmal damit, dass er gefühlt nicht schnell genug ist. Andere könnten viel zügiger Informationen kombinieren, Schlüsse daraus ziehen und dann sagen, wo es lang geht, meint er. Er hingegen ist eher erst einmal skeptisch. Guckt sich alles genau an. Hinterfragt, überlegt, wägt ab, findet Fehler oder Fragezeichen, möchte alles in der Tiefe verstehen.

Klar, das kann er jetzt so interpretieren, dass er langsam ist.
Oder er könnte überlegen: Was ist denn mein Bedürfnis dahinter? Warum bin ich langsamer? Welcher Schatz liegt darin möglicherweise verborgen?

Hat er aber erst einmal nicht gefragt. Sondern sich bemüht, mit der Schnelligkeit anderer mitzuhalten. Hat im Großkonzern für den Vertrieb gerackert, Innovations- und Agilitätsworkshops besucht, sich im Data Management versucht. 10, 12, 14 Stunden geklotzt. Funktioniert hat es trotzdem nicht. Schnelligkeit, das war nicht seins. Und nach jedem Versuch war er erschöpfter als zuvor.

Okay, dann wollen wir jetzt mal anders draufschauen. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass jeder vermeintlichen Schwäche eine Stärke zugrunde liegt, die vielleicht ein wenig übertrieben wird.
Was also könnte die Stärke sein, die Ressource hinter seiner vermeintlichen Langsamkeit? Genau: Seine Stärke ist sein Gefühl für und seine Sehnsucht nach Struktur. Dinge müssen für ihn eine Ordnung haben. Sinn. Sein Inneres gibt Alarm, wenn etwas nicht stimmig ist. Nicht zu Ende gedacht. Wenn etwas Entscheidendes fehlt. Und danach muss er dann halt suchen und kann nicht einfach sagen: Go!

Und eben genau das war schon so oft so unglaublich hilfreich für mich (auch wenn ich es, zugegebenermaßen, nicht immer hören wollte). Es hat mich vor übereilten Schlüssen bewahrt, Fehler verhindert, meine Sicht erweitert. Klar, seine Rolle des „Bedenkenträgers“ ist auf den ersten Blick weniger „sexy“ als die des schnellen Entscheiders, geliebt wird er dafür nicht immer. Sein Aber erzeugt Unbehagen. Anstrengend. Und gleichzeitig so wichtig für Unternehmen!

Doch nur wenn mein Freund selbst JA zu seiner Strukturliebe, zu seinem Spürsinn für Unstimmiges sagt, wenn er es als Stärke und nicht als Schwäche sieht, kann es er für sich und sein Umfeld wirklich nutzen.

Vielleicht geht es dir in manchen Bereichen ähnlich?

Daher jetzt die Frage: Wozu musst DU denn möglicherweise „JA“ sagen?
Anregungen und weitere Fragen, die dir auf deinem Weg helfen wollen, haben wir hier für dich zusammengestellt:

Unsere Anregungen und Fragen als Download

Frage an DICH:

Daher jetzt meine Frage an DICH: Wozu musst DU denn möglicherweise „JA“ sagen?

Welches ist deine vermeintliche Schwäche? Welche (übertriebene) Stärke könnte ihr zugrunde liegen?

Welches Bild hast du von dir, was oder wie meinst du, sein zu müssen?

Wenn du so arbeiten würdest, wie es DIR entspricht, wie sähe es aus? Was würdest du nicht mehr machen wollen, was mehr?

Wenn du dich selbst betrachtest: Womit haderst du? Wozu solltest du JA sagen, weil es sich sowieso nicht ändern lässt? Die großen Hände, die dicke Nase, die kurzen Beine, die schlaksige Figur, die….

Was machst du halbherzig, weil du eigentlich andere Pläne oder Träume hast? Im Job. Wo oder wie du wohnst. In der Beziehung. Mit Freunden oder Bekannten.

Warum bist du nicht richtig dabei? Was macht dir Angst, welche Hintertür möchtest du dir offenhalten und warum?

Was, wenn du dich GANZ einließest? Wenn du ganz und gar JA sagtest?

hearty-Card

Was wäre, wenn...
wir uns GANZ einließen? 

Ohne Angst.
Ohne Hintertür.
Ohne hadern.
Wenn du ganz und gar JA sagtest?

Diese Karte möge daran erinnern.


Gib die Karte gerne auch an Kolleg*innen weiter oder stell sie im Gemeinschaftszimmer auf.

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